Start: Weiler/Kirche 485m
Ziel: Dümmeli 1500m
Länge: 36 km
Zeit:  3 Stunden
Höhenunterschied: 1600 m
Trailanteil: 50% Trail
Schwierigkeit bergauf: mittel – schwer
Schwierigkeit bergab: mittel (S2)
Beste Jahreszeit: April – Dezember
Akku: 1x (Lademöglichkeit Emser Hütte, Gsohl)
Einkehrmöglichkeit: Emser Hütte

Kurzbeschreibung

Landschaftlich schöne Rundtour zu Füßen des Hohen Freschen mit einer langen Tragestrecke (ca. 45 min). Nach einem recht steilen Anfang fährt man lange auf wenig steilen Güterwegen durchs Frödischtal. Oberhalb der Pöpiswies Alpe beginnt schließlich die „Wandertour“ über den Dümeli Sattel zum Schwammgatter. Der nachfolgende Wanderweg vom Valüra-Kamm abwärts über die Valors Alpe zur Ebniter Ache ist für gute Fahrer teilweise befahrbar. Am Ende des Wanderwegs folgt man der Ebniter Ach auf Güterwegen ein Stück flußabwärts und quert danach – teilweise sehr steil – über Ebnit und die Emser Hütte zurück ins Rheintal.

Streckenbeschreibung

0.0 km | 485 Hm: Weiler/Kirche:
50 m auf Hauptstraße Ri. Fraxern, dann rechts auf Herrengasse und Hanenberg aufwärts (Mtb-Beschilderung Ri. Pöpiswies).

1.1 km | 615 Hm: Gabelung bei „Malons Tobel“: Rechts hochfahren und durch den Steinbruch zur Asphaltstraße.

1.6 km | 670 Hm: Bei Einmündung in Asphaltstraße auf dieser rechts abwärts und nach 300 m links auf Güterweg Ri. Pöpiswies. (Bei Gabelung „Böckenriesweg“/km 9,4 rechts unten bleiben.)

11.3 km | 1115 Hm: Pöpiswies Alpe:
Auf Güterweg weiter aufwärts

12.7 km | 1285 Hm: In einer Linkskurve verlassen wir den Güterweg und steigen auf einem markierten Wanderweg steil über eine Wiese in den Wald. Nach etwa 20 min Gehzeit erreicht man oberhalb einer Hütte die beschilderte Weggabelung „Dümele“. Hier rechts Ri. Dümele Sattel und bei Erreichen des Valürawegs auf diesem links (Ri. Hohe Kugel) – erst ein Stück aufwärts, dann abwärts – zur Weggabelung „Schwammgatter“. (Gesamttragezeit ca. 45 min.)

14.2 km | 1410 Hm: Schwammgatter:
Rechts abwärts Ri. Valors Alpe (km 14,9). Bei der Alpe rechts haltend auf Wanderweg weiter abwärts (Ri. Ebnit). Nach 1,6 km beginnt bei der Ebniter Ach der Güterweg. (Der Wanderweg vom Schwammgatter über Valors zur Ebniter Ach ist teilweise befahrbar.) Auf dem Güterweg dem Bach entlang abwärts.

18.1 km | 1005 Hm: „Untere Wäldlealpe“:
In einer Spitzkehre links abwärts (Ri. Ebnit). Über Brücke auf andere Seite und auf Güterweg weiter Ri. Ebnit.

20.1 km | 930 Hm: Hier beginnt der Anstieg nach Ebnit. Man fährt nun steil aufwärts zur asphaltierten Hauptstraße. (Querstraßen ignorieren!) Bei Einmündung in die Hauptstraße (km 20,7) auf dieser links aufwärts zur Kirche.

21.8 km | 1090 Hm: Ebnit Kirche/Ghf. Alpenrose:
Wenige Meter nach der Kirche auf Güterweg steil aufwärts über „Pfarrers Älpele“ Ri. Fluhereck/Emser Hütte.

23.2 km | 1270 Hm:Gabelung beim Wegschild „Fluhereck“ am Ende des Steilanstiegs:
Links zur Emser Hütte. Bei dieser geradeaus weiter und nach kurzem Anstieg auf gutem Güterweg abwärts an der Alpe Gsohl vorbei bis zum „Langen Rank“.

28.1 km | 850 Hm: Beschilderte Weggabelung „Langer Rank“ (in einer Rechtskehre):
Auf Wanderweg kurz links aufwärts Ri. Götzis. Man schiebt/fährt hier ca. 150 m über einen Wanderweg, der in einen Güterweg mündet. Auf diesem rechts abwärts und bei der Güterweggabelung nach weiteren 15 m links halten. Nun auf gutem Güterweg abwärts bis Götzis/Berg. (Gabelung bei km 29,8 rechts halten.)

31.4 km | 530 Hm: Götzis/Berg:
Bei Einmündung in Hauptstraße auf dieser rechts abwärts. Bei Hauptkreuzung („Stop-Tafel“/km 32,9) links auf Hauptstraße über Arbogast und Klaus nach Weiler.

37.0 km | 485 Hm: Weiler/Kirche

Kommetare

hallo, bin am samstag die tour dümeli sattel gefahren. leider habe ich neben schöner landschaft und einer tollen rundtour auch so meine negativen erfahrungen gemacht. unerwarteterweise hatte ich es mit einer knapp dreistündigen!!! tragepassage zu tun -entgegen den angekündigten 40 min. es war nach starkem regen am vortag schon zu beginn sehr mühsam. am grat stand das wasser in den löchern, und man stapfte ständig durch aufgeweichten schlamm. war recht lustig! beim abstieg – finde ich – muss man schon sehr tricky und mutig sein, um runterzufahren. so blieben mir nur ganz kurze stückchen zum fahren. ich glaube es hätte mich nicht so gestört, dass die tragepassage so lange dauerte, wenn ich nicht aufgrund der angaben im buch auf was anderes eingestellt gewesen wäre. weil ich hier natürlich nicht maulen will, dass ich mich in meiner freizeit anstrengen musste, hier in aller ruhe meine einschätzung:
1) nach regen ist der weg mit bikeschuhen nicht empfehlenswert.
2) bei der bewertung wären nicht nur differenzierung zwischen leicht – schwer punkto kondi/kraft sondern auch bzgl. technischem geschick des bikers wertvoll.
3) vielleicht sollte man die dauer der tragepassage nochmal überdenken. ich werde zukünftig etwas skeptischer sein bei beschriebenen touren. trotzdem wünsche ich euch weiter viel motivation, um schöne touren zusammenzustellen lg sabine

Anm. d. Autors
Der Kommentar von Sabine zeigt nur zu deutlich, wie schwierig eine objektive Bewertung – vor allem bei etwas anspruchsvolleren Touren – ist. Technisch geübte Fahrer bleiben bei der Abfahrt zur Valors Alpe fast durchgehend auf dem Bike. Etwas Schwächere, die sich schon auf der Tragestrecke am Valüra Kamm etwas mehr quälen müssen, müssen auch noch die gesamte Abfahrtsstrecke schieben. Das verändert natürlich den Charakter der Tour gewaltig – und zwar zum schlechteren. Ein Freund hat mir übrigens die 40 min. Tragestrecke bestätigt. Allerdings bewegt er sich in der etwas „gehobeneren“ Kategorie. Der durchschnittliche Biker wird vielleicht doch 10 – 20 min dazurechnen müssen. Die 3 Stunden von Sabine kann ich allerdings nicht nachvollziehen.