Ausgangsort: Hohenems/Ledi (470 m)
Anfahrt: Hohenems/Ortsmitte – beim Rathaus aufwärts Ri. Emsreute – bei Gabelung rechts weiter (nicht Ri. Emsreute) – weiter aufwärts zum Ende der befahrbaren Straße beim Schützenheim
Zeit: 2:00 Std.
Höchster Punkt: 1280  m
Höhenunterschied: 810 m
Einkehrmöglichkeit: Emser Hütte, Alpe Gsohl
Schwierigkeit: schwer

Kurzbeschreibung

Die Tour ist eine Ergänzung zur Rodelstrecke „Gsohl“. Während das „Gsohl“ bei guten Bedingungen eine wahre Rodelpilgerstrecke ist, machen nur wenige die gesamte Tour bis zur Emser Hütte/Fluhereck. Das liegt zum einen wohl ganz einfach daran, daß den meisten der Aufstieg zu lang ist, und sie schon bei der Gsohl Alpe „schwach werden“,  zum anderen aber wahrscheinlich auch daran, daß die Strecke vom Gsohl zur Fluhereck nur bei guten Bedingung richtig Spaß macht. Auf jener Etappe wechseln sich rassige Steilabschnitte und längere flache Abschnitte ab. Der Weg wird zwar regelmäßig für Wanderer gespurt, wenn der Schnee aber noch zu weich ist, muß man die Rodel doch immer wieder ein wenig ziehen. Aber: Wenn die Bedingungen ideal sind – das heißt, daß Schnee bis ins Tal liegt und der obere Teil zur Fluhereck  hart ist – dann ist dies eine Rodeltour vom Allerfeinsten: einladende Berggasthäuser sowohl am Startpunkt (Emser Hütte) als auch entlang der Abfahrt (Gsohl), richtig anspruchsvolles, rasantes Rodeln und schöne Landschaft mit Ausblicken bis auf den Bodensee.
Für Leute, die nicht die gesamte Strecke hochlaufen wollen, gibt es eine interessante Zustiegsvariante. Man fährt mit dem Zug nach Dornbirn, von dort per Bus nach Ebnit und wandert von Ebnit (1080 m) zur Fluhereck hoch.

Streckenbeschreibung

Von der „Ledi“ (Hm 470) auf Güterweg aufwärts. Man kann hier nichts falsch machen. Es gibt nur eine Weggabelung ganz am Anfang, bei der Brücke. Rechts führt der Weg in einer Kurve etwas flacher hoch, geradeaus hat man einen sehr kurzen Steilanstieg zu bewältigen. Nach 50 m, am Ende des Steilanstiegs kommen die Wege wieder zusammen. Am Gsohl vorbei aufwärts Ri. Fluhereck. Am höchsten Punkt (1280 m) ein paar Meter abwärts zur Emser Hütte.

Kurzvariante ab Millrütti (1110 m)
Man kann mit dem Auto zur Millrütti hochfahren, von dort zur Gsohl-Fluhereckstraße queren und zur Fluhereck hochwandern. So kann man den oberen Teil der Strecke noch rodeln, wenn der Schnee im Tal schon abgeschmolzen ist.
Anfahrt nach Millrütti: Im Götzis bei der Kirche aufwärts über Götznerberg nach Millrütti.
Streckenbeschreibung: Vom Parkplatz Millrütti aufwärts zum Götzner Haus und weiter Ri. Fluhereck. Nach kurzem Anstieg quert man links über eine kleine Brücke über einen Bach und erreicht schon bald den Güterweg, auf dem man zur Fluhereck hochsteigt.
Bei der Abfahrt geht man nicht denselben Weg zurück, da man sonst eines der besten Rodelstücke versäumen würde. Man rodelt weiter abwärts, an den Hütten der Wildwasserverbauung vorbei und erreicht bei einer Bachüberquerung die beschilderte Abzweigung nach Millrütti. Man geht nun etwa 10 min aufwärts zur Millrütti.