Ausgangsort: Gaflei (1483 m)
Anfahrt: A 13 Ausfahrt Vaduz – über Vaduz und Triesenberg nach Gaflei/Hotel (Entweder plant man die Tour mit 2 Autos und man parkt vorher ein Auto in Planken; oder man plant den Rückweg mit dem Bus (möglich – teils aber rel. umständlich))
Länge: 18.7 km
Höhenunterschied – Bergauf: ca.850 m; Bergab: ca. 1500 m
Höchster Punkt: 2053 m
Zeit: ca. 5 Std.
Weitere Infos: Drei Schwestern von Amerlügen / Bike&Hike von Frstanz auf die Drei Schwestern / Die Sage uvm. auf Wikipedia

Kurzbeschreibung

Die Drei Schwestern zählen im Ländle und vor allem im Oberland zu einem der Klassiker und somit Pflichtbergen für jeden – ganz nach dem Motto „Entdecke Neuland“! Ich kenne die Drei Schwestern – wie vermutlich die meisten unter euch – über den klassischen Aufstiegsweg (Amerlügen oder Tisner-Steig / Vorder- und Hinterälpele / Sarojasattel). Wir entscheiden uns jedoch einmal über den unüblichen Anstieg von der Liechtensteiner Seite mit Start in Gaflei über den Fürstensteig via Gafleispitze und Kuhgrat auf die Grosse der Drei Schwestern. Zurück gehts „vorne“ über den Srojasattel zur Gavadurahütte nach Planken. Wo man entweder ein zweites Auto parkiert hat oder alternativ mit den „Öffis“ wieder zur Gaflei fährt.

Route

Die Gipfelgrahtwanderung bietet wunderschöne Blicke auf die Churfürsten und den Säntis bis zum Bodensee. Sie kann von jedem durchschnittlich Trainierten „Bergler;)“ ohne grössere Schwierigkeiten begangen werden. Teils ist an einigen kurzen Stellen Trittsicherheit angebracht und an einigen wenigen Stellen darf man auch seinen beiden Hände verweden – vor allem an den Stellen wo zur Hilfestellung auch ein Stahlseil angebracht ist.

Wir starten unsere Tour also beim kostenlosen Wanderparkplatz Gaflei und gehen die ersten paar Meter auf dem breiten Forstweg bergauf in Richtung Fürstensteig. Bei der Güterweggabelung nach ca. 5 Minuten links Richtung Fürstensteig. Es folgt nun der versicherte Steig durch die Felsen. An dessen Ende (“Fürstensteig” 1860 m) abwärts. Bei der Gabelung rechts haltend weiter leicht abwärts (rot/weiß-Markierung), dann aber steil aufwärts übers Kamin zum Bargella Sattel. Der Fürstensteig ist ein ungewöhnlich abwechslungsreicher Steig, der – versichert durch Brücken und Drahtseile – spektakulär durch steile Felsen führt. Er ist aber nicht der Dreh- und Angelpunkt dieser Wanderung aber durchaus eine angemessene schöne Einführung in diese „Halbtagestour“. Hat man den Anstieg durch die Felsen und übers Kamin einmal hinter sich gebracht, gelangt man zum Gafleisattel (1856 m). Von hier hat man tolle Ausblicke in die Schweiz und über das gesamte Rheintal bis zum Bodensee oder etwa in Saminatal. Es geht ein paar Meter bergab und dann nach links bergauf bis zur Gafleispitze (1980 m) unserem ersten von drei Gipfeln. Nach einer kurzen Pause und einer traumhaften Aussicht geht es zurück auf den Weg und weiter der „Via Alpina“ folgend in Richtung Kuhgrat (2111 m) zum nächsten Gipfelkreuz.

Nach kurzem Stopp wandern wir weiter kurz bergab und dann auf rel. gleicher Höhe dem Gipfelgraht folgend bis zu den Drei Schwestern. Hier sind teilweise kurze Passagen mit Stahlseil zur Hilfenahme und sicherem Aufstieg. Bei den Drei Schwestern folgen wir dem Weg in Richtung Srojasattel bzw. Hinterälpele. Es geht bergab über zwei kurze Leiterpassagen vorbei an den beiden kleineren Schwestern und hindurch durch ein schönes Felsentor. Wir steigen über den Latschenweg hinunter bis zum Sarojasattel und dann links zur Gavadruahütte und über den Trail bzw. Wanderweg bis nach Planken.

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