Ausgangsort: Bazora / Gurtis Skigebiet ca. 1000hm (Alternativ bei ausreichend Schnee auch via Frastanz/Parkplatz bei der Kirche)
Höhenunterschied: 770 m
Schwierigkeit: mittel
Zeit: 2:30 Std.
Lawinengefahr: mittel (vor allem beim Schlusshang)
Frequenz: wenig begangen
Jahreszeit: 12 – 02

Kurzbeschreibung

Die Route ist bei Einheimische aufgrund der guten Erreichbarkeit rel. beliebt und kann auch unmittelbar nach Schneefällen begangen werden  (allerdings bei geringer Lawinenwarnung). Sehr speziell ist die Tatsache, daß man die Tour, wenn genügend Schnee liegt – was nicht sehr oft vorkommt – im Tal, unmittelbar im Zentrum von Frastanz, starten kann. Da man im oberen Teil der Tour auf der Piste des Bazora-Lifts hochsteigt, ist die Tour vor allem in der Vorsaison, wenn noch kein Skibetrieb ist, oder am späteren Nachmittag, wenn der Lift schon geschlossen hat, sehr empfehlenswert. Wer aber während der Betriebszeiten des Skilifts hochsteigt, muß sich auch nicht vor den Menschenmassen fürchten. Die „Bazora“ ist ein sehr kleines, ruhiges Skigebiet. Skitrubel findet anderswo statt.

Streckenbeschreibung (ab Tal / Frastanz)

Zu Fuß auf Straße nach Frastafeders aufwärts, bis ca. 50 m oberhalb der Kirche in einer Linkskehre angefellt werden kann. Die Route führt im unteren Teil über den spärlich bewaldeten Rücken bis zum Hof Stutz (822 m, 1). Danach rechts haltend auf Wanderweg (markiert) durch Waldgürtel bis zur Liftstation Bazora (2). Nun neben der Lifttrasse zum Gipfelkreuz vor der Alpe Bazora (3).
Abfahrt: Auf Piste bis ca. 50 Hm oberhalb der Talstation des Bazoralifts. Danach über den freien, rechten Rücken zur Bazorastraße. Querung der Straße bei „Rettungsheim Bazora“ (n). Weitere Abfahrt auf Wanderweg zuerst leicht nach rechts, ab ca. 940 müA nach links. Die Aufstiegsspur wird knapp unter Hof Stutz (822 müA) erreicht.

Alternative: Gurtisspitze (1777 müA)
Bei guten Bedingungen kann die Tour bis zur Gurtisspitze verlängert werden. Der Anstieg erfolgt bis zum Gipfel auf dem Wanderweg (gelegentlich Markierung). Von der Bazoraalpe im rechten Teil des Gipfelaufbaus in den Steilwald. Nach den anfänglichen Spitzkehren flach den Steilwald nach rechts queren. Danach die Gipfelfelsen rechts umgehend in steile Rinne. Der weitere Anstieg erfolgt meist links der Rinne durch den steilen Wald bis ins Joch und sodann über den felsigen Gipfelaufbau zum Kreuz (4).
Abfahrt: Bei guten Bedingungen kann die Rinne bis zum Wanderweg Goppaschrofen (1530 müA) abgefahren werden (steil !, darunter Felsstufe). Sodann quert man auf „Weg“ in Richtung Bazoraalpe. Weiter wie oben beschrieben zum Ausgangspunkt.

 

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