Ausgangsort: Weiler im Allgäu/Kirche (633 m)
Anfahrt: A 14 Ausfahrt Bregenz/Weidach – aufwärts Ri. Bregenz  und Beschilderung Ri. Langen/Weiler folgen – in der Senke zwischen Langen und Doren links Ri. Weiler.
Zeit: 3:00  Std.
Höchster Punkt: 870  m
Höhenunterschied: 380 m
Einkehrmöglichkeit: Ghf. Traube am Ende der Hausbachklamm
Besonderheit: Sehr schönes Bachtobel
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk kann nicht schaden. Vor allem nach Regenfällen sind die Wege manchmal morastig. Manchmal sind sie – das gilt für den Abstieg – kaum noch erkennbar. Man läuft dann fast weglos über Wiesen oder in tiefen Traktorspuren. Es kann durchaus dreckig werden auf dieser Runde.
Sonstiges: Die Hausbachklamm wurde auch schon an anderer Stelle, im Rahmen einer größeren Runde – Grenzlandtour Thal/Weiler – beschrieben. Da jene Runde vielen zu lang sein könnte, die Hausbachklamm für sich genommen aber in jedem Fall ein attraktives Ziel darstellt, wird sie hier als Wanderziel in einer kürzeren Runde ab Weiler vorgestellt.


Kurzbeschreibung

Das erklärte Ziel dieser Wanderung ist die idyllische Hausbachklamm bei Weiler, die von einem sehr attraktiven Wanderweglein durchzogen wird. Ist man am Ende der Klamm angekommen, findet man direkt beim Ausstieg eine schöne Einkehrmöglichkeit. Der Abstieg zieht sich anfangs ein wenig auf breiten Güterwegen durch den Wald dahin, wird dann aber mit dem Abstieg in ein Bachtobel bei Enschenstein wieder sehr attraktiv. Beim drahtseilversicherten Aufstieg aus dem Tobel sollte man etwas „geländegängig“ sein. Die Wanderung verliert spätestens hier den Charakter eines Spaziergangs.  Danach aber geht es wieder  – wenn auch mit etwas komplizierter Wegführung – gemächlicher weiter. Sehenswert ist übrigens auch der Endpunkt dieser Wanderung, das Städtchen Weiler.

Streckenbeschreibung

Von der Kirche dem Wegweiser folgend aufwärts Ri. Hausbachklamm. Der Wanderweg startet unmittelbar hinter der Kirche. Es geht nun auf diesem Wanderweg durch die Hausbachklamm ca. 5,5 Kilometer und 230 Höhenmeter mit einigen kurzen Zwischenabstiegen aufwärts nach Schnellers. Der Weg mündet beim Ghf. Traube in die Asphaltstraße, die von Weiler nach Sulzberg führt. Auf dieser ca. 100 m abwärts und dann links auf einen Güterweg. Man folgt nun der Beschilderung Ri. Enschenstein. Bei der Weggabelung nach ca. 700 m  ist Enschenstein nicht mehr angeschrieben. Man geht hier rechts Ri. Untertrogen. Man wandert nun ca. 2 Kilometer auf breiten Güterwegen durch den Wald. Noch bevor man Untertrogen erreicht – man hat nun den Wald verlassen -, führt die Beschilderung „Enschenstein/Weiler“ links auf einen Wiesenweg. Nun der rot/weiß Markierung folgend abwärts nach Weiler ü. Krähenberg. Schon bald zweigt der Weg zum Enschenstein ab. Bei dem überall in der Umgebung ausgeschilderten Enschenstein handelt es sich um riesige Felsblöcke im Wald. Man kann sie sich mit kurzem Abstecher ansehen. Ansonsten geht es weiter steil abwärts in ein Bachtobel und auf der gegenüberliegenden Seite noch steiler aufwärts. Wenn man den Wald nach diesem Steilanstieg verläßt, geht es auf Traktorspuren über eine Wiese aufwärts zu einem Wald. Man muß hier gut achtgeben. Am Beginn des Waldes führt ein kaum sichtbarer Durchgang durch ein Holzgatter in diesen. Es gibt hier aus unerfindlichen  Gründen keine Markierung. Im Wald auf Traktorspuren weiter und abwärts bis zu einer Asphaltstraße bei Krähenberg. Hier gibt es wieder eine Markierung, die man aber am besten nicht beachtet, wenn man ohne Umwege ans Ziel kommen will. Man geht auf der Asphaltstraße eben rechts weiter. Nach 500 m erreicht man die Weggabelung „Riegen/780 m“. Hier Ri. Weiler über die Wiese abwärts und bald rechts in den Wald. Die Wegführung ist nun etwas kompliziert, die Wegmarkierung aber gut. Dieser folgend abwärts nach Weiler.