Ausgangsort: Mellau (688 m)
Länge: 30 km
Höhenunterschied:
1885 m
Zeit: 6:00 Std.
Charakter: Zwischen Hohem Freschen und Hangspitze ist man auf alpinen Steigen unterwegs, die – vor allem am Binnelgrat – Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Beschreibung

Jürgen hat schon einige Super-Trailrun-Geschichten auf „tourenspuren“ veröffentlicht. Die Touren werden immer extremer, und der Jürgen immer besser. Vor kurzem ist er die „Seven Summits“ von Schröcken (5000 Hm) in 10:28 Std. gelaufen. Aber auch er hat einmal klein angefangen. Selbst wenn er früher schon einige lange Ausdauer-Wettkämpfe bestritten hatte, war das extreme Trailrunning für ihn anfangs eine ungewohnte Sache. Anstatt eines langen Textes haben wir unten zwei Videos von seinem ersten längeren Trailrun eingefügt. Sie sagen mehr aus über Freud und Leid eines Trailrunners, als man es im geschriebenen Wort ausdrücken könnte. Und, das ist das schöne am Ausdauersport,sie zeigen eines: Die Geschichten enden immer mit einem Happy End. Mögen die Anstrengungen auch noch so groß gewesen sein, kaum hat man sein Ziel erreicht, sind sie auch schon wieder vergessen.

Route

Von Mellau läuft man in gemäßigte Steigung auf einem Güterweg durchs Mellental bis zum Talschluß. Dort beginnt der Weg dann Ri. Hoher Freschen (2004 m) ordentlich anzusteigen. Am Schluß steigt man über sanfte Grashänge zu dem von dieser Seite unscheinbar wirkenden, vielbesuchten Aussichtsgipfel. Vom Gipfel des Hohen Freschen steigt man anfangs steil auf einem versicherten Steig zum Binnelgrat ab. So harmlos der Freschen im Aufstieg wirkte, so wild zeigt er sich nun auf dieser Seite. Nach dem steilen Abstieg geht es auf dem schmalen Binnelgrat, der Schwindelfreiheit erfordert, in leichtem Auf-und-Ab weiter. Nun läuft man auf einem schönen Kammweg mit einigen Zwischenanstiegen über die Mörzelspitze (1830 m) und den Guntenkopf (1765 m) zur Hangspitze (1746 m). Dieser Kammweg, der Firstkamm, ist, sofern man genügend Trittsicherheit mitbringt,ideales Trailrun-Gelände. Von der Hangspitze geht’s dann nur noch abwärts nach Mellau.

Die Leiden des noch recht junggebliebenen Jürgen S.:

Und – wie immer beim Trailrun: Ende gut, alles gut!