Ausgangsort: Götzis/Parkplatz beim Ghf Spalla (1000 m)
Anfahrt: Götzis – aufwärts über Götznerberg und Meschach zum Ghf Berghof – bei Gabelung unmittelbar nach Ghf. Berghof links Ri Ghf. Spallen. Bei einer Schranke in einer Rechtskurve – der Weg wird hier flacher – befindet sich ein kleiner Parkplatz.
Maximale Höhe: 1150 m
Zustieg: Bei der Schranke auf den Güterweg und diesem kurz nach links folgen. Unmittelbar dort, wo der beschilderte Kapfsteig-Wanderweg abwärts nach Götzis vom Güterweg abzweigt, führt rechts abwärts ein anfangs überwachsener Trampelpfad  in den Wald. (Nicht dem Wanderweg nach Götzis folgen!!!) Der Klettersteigzustiegsweg führt nun nach anfänglichem Abstieg in stetem Auf und Ab in ca. 20 min zum Einstieg der Klettersteige Via Kessi und Via Kapf. Man geht bis zum zweiten Klettersteig, dem Via Kapf, und steigt auf diesem hoch. Auf etwa halber Höhe führt der Klettersteig über ein Band nach rechts. Der Fels ist hier etwas gelblich gefärbt. Man verläßt hier den Klettersteig, steigt ca. 2 m gerade hoch und quert nun ein paar Meter nach links zum Einstieg.

Kurzbeschreibung

Die Kapfwand ist ein vielbesuchtes Tourenziel für Klettersteig-Fans. Nur Wenige aber wissen, daß in unmttelbarer Nachbarschaft eine Kletterroute durch das ausladende Dach unmittelbar zum Gipfel hochführt. Es handelt sich dabei um eine spektakuläre technische Kletterei durch ein 13 m langes waagrechtes Dach (A2 – A3) mit unglaublich luftigen Tiefblicken. Wenn man das Dach von unten anschaut, kann man kaum glauben, daß die Route auch für Kletterer in den mittleren Schwierigkeitsgraden zu „haben“ ist, sofern man den Umgang mit Strickleitern ein wenig gewohnt ist.

Route

Über die erste Seilllänge (6-) hoch zur eigentlichen Schlüsselstelle, einer Platte im 6+. Grad. Über diese Platte wenige Meter bis zum Beginn des Dachs. Es folgt nun eine verschärfte Form des Klettersteiggehens. Man hangelt sich über eine Hakenreihe (26 Haken, wenn ich richtig gezählt habe) durch das Dach. Am Ende geht es in leichter, aber etwas mühsamer, vegetationsreicher – man ist sich nie ganz sicher, ob der Grasbüschel, den man gerade in den Händen hat, hält – Kletterei wenige Meter hoch zum Gipfel. Wenn man gleich bis zum Gipfel durchklettert, ist die Kommunikation mit dem Nachkletternden schwierig. Es ist deshalb angenehmer, an der Kante des Dachs nochmals Stand zu machen.