Ausgangsort: Klaus/Ortsmitte (480 m)
Anfahrt: von Norden: A 14 Ausfahrt Klaus – weiter bis Klaus/Ortsmitte bei Raiffeisenbank/
Kiosk – nur sehr beschränkte Parkmöglichkeiten
von Süden: Ausfahrt Rankweil – rechts zum Kreisverkehr (Ri. Feldkirch) –bei diesem weiter
Ri. Götzis – später Beschildering Ri. Klaus folgen
Länge: 10,4 km
Höhenunterschied: 450 m
Höchster Punkt: 830 m
Zeit: 3:30 Std.
Einkehrmöglichkeit: Ghf Krone im Zentrum von Fraxern
Verlängerung: Diese Tour läßt sich gut mit der Tour „Fraxern“ (siehe dort) kombinieren. Die Anschlußtour ist rot strichliert in der Karte eingetragen.

Kurzbeschreibung

Auf den wenig begangenen Steigen dieser ausgedehnten Rundtour gibt es viel Wasser und enge Bachtobel zu sehen. Ganz im Gegensatz zu diesen kühlen, schattigen Wegen steht das eigentliche Ziel der Wanderung, das Kirschdorf Fraxern, das auf einem sonnigen Aussichtbalkon liegt.

Route

Gegenüber Raiffeisenbank/Kiosk hinter der Metzgerei Mangold auf Fußweg aufwärts. Man geht an der Gärtnerei und dem Miniaturgolfplatz vorbei. Bei letzterem Straße überqueren und weiter gerade aufwärts, soweit es geht. Dann vor einem Haus rechts weiter – anfangs auf Fußweg, dann auf Asphalt bis zu Wegschild „Gardis“. Hier auf Asphalt – ohne abzuzweigen – aufwärts Ri. Eggersholz/Ruine Alt Montfort. Bei Eggersholz links Ri. Fraxern, beim nachfolgenden Wegschild „Gruppe“ geradeaus Ri. Viktorsberg. Nach kurzem Anstieg geht man rechts über eine Holzbrücke und über eine Wiese aufwärts zu einem Stadel. Hier weiter Beschilderung Ri. Viktorsberg folgend durch Straßenunterführung und auf schmalem Fußweg über eine Wiese und durch den Wald abwärts in ein idyllisches Bachtobel mit einem kleinen Wasserfall (zumindest nach starken Regenfällen). Auf der gegenseitigen Bachseite geht es nun steil – ca. 70 Höhenmeter – bergauf zu einer Güterstraße, auf der wir uns links aufwärts halten, bis uns ein Wegschild auf den schmalen Mühlweg Ri. Fraxern weist. Noch einmal geht es erst ein wenig abwärts zum Ratzbach und dann auf der gegenüberliegenden Seite steil hoch Ri. Fraxern/Dorfplatz und weiter zur Kirche. von der Kirche Fraxern wandert man erst auf dem Weiherweg (Ri. Orsanken) ein Stück aufwärts. An seinem höchsten Punkt taucht der Weg in den Wald und führt gemächlich abwärts in ein Bachtobel, wo wir auf einen Güterweg stoßen, der wiederum bei Orsanken in eine Asphaltstraße mündet. Auf dieser mit Abkürzungen (Ri. Klaus) abwärts nach Klaus und zurück zum Ausgangspunkt.

„Abenteurer“ können sich etwa 30 m nach dem Schild „Dernsebene“ an der Abkürzung über den ehemaligen Tobelwandsteig versuchen. Der Tobelwandsteig war noch v or wenigen Jahren ein herrlicher Wanderweg, der steil ins Bachtobel führte. Von dort konnte man dem Bach mit einigen Fallstufen nach Klaus folgen. Bei meiner letzten Wanderung aber war der Weg teilweise überwuchert, abgerutscht und von umgefallenen Bäumen verlegt. Außerdem fehlte die Brücke über den Bach, was aber nur bei Hochwasser ein Problem darstellt. Heute warnt ein Gefahrenschild und eine Zusatztafel „Begehen auf eigene Gefahr“ vor dem Abstieg. Wie ich gehört habe, soll der Tobelwandsteig wieder saniert werden. Dies würde den letzten Teil der Runde wieder stark aufwerten.


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