Ort: Koblach (420 Hm)
Anfahrt: Von Bregenz kommend (Rheintalautobahn A14) fährt man in Altach aus. Weiter Ri. Götzis/Koblach bzw. Autobahnauffahrt Ri. Feldkirch/Innsbruck. Beim Kreisverkehr bei der Autobahnauffahrt Koblach/Götzis geht es rechts Ri. Koblach und kurz nach der Ortseinfahrt Koblach (ca. 200 Meter nach dem Ortsschild) bei einer Bushaltestelle (kleiner Bach) rechts und gleich wieder rechts (Wanderschild). Im Normalfall sind ausreichend Parkplätze vorhanden.
Von Feldkirch kommend: A 14 Ausfahrt Götzis/Koblach – Ri. Koblach und weiter wie oben
Bersonderheit: im Hochsommer schnell sehr heiß, nach Regen schnell wieder trocken
Jahrezeit: März – November (an sonnigen Tagen kann auch im Winter sehr gut geklettert werden)
Schwierigkeit: primär 6+ bis 8
Infrastruktur: super öffentliche Anbindung (Bushaltestelle), tolle Grillmöglichkeit; fließendes Wasser
Einstiegsempfehlungen für Anfänger und Neuankömmlinge: Gehschule 2-4, One hand´s up 3, Liliput 4-, Graues Wändle 4+,…

Beschreibung

Der Klettergarten in Koblach ist ein alter aufgelassener Steinbruch, in dem schon lange geklettert wird. Dementsprechend sind die alten Routen im vorderen Teil des Klettergartens sehr abgeschmiert und speckig. Von den Kletterern, die etwas auf sich halten, war er demgemäß auch eher verpönt. Aber in den letzten Jahren hat sich sehr viel getan. Es wurden und werden ständig neue Routen eingerichtet. Heute finden Kletterer eine Vielzahl an abwechslungsreichen Touren zwischen 6+ und 8. Die leichte Erreichbarkeit und südseitige Ausrichtung, durch die die Wand schon kurz nach Regenfällen trocken ist, machen den Klettergarten zu einem vielbesuchten Gebiet. Allerdings ist es durch die südseitige Ausrichtung auch schnell einmal zu heiß. Im Sommer kann untertags kaum geklettert werden. Dafür aber ist er auch sehr spät und sehr früh im Jahr – sogar an sonnigen Wintertagen – kletterbar. Eine schöne Piknikanlage mit Bänken und Tischen und ein Brunnen  – selbst ein Klohäuschen gibt es – tragen ein Übriges zur Beliebtheit der Anlage bei. Anfänger finden auf der linken Seite des Felses ein paar Übungsrouten. Der Klettergarten ist auch ideal für Top-Rope-Kletterer. Der Klettergarten wurde vom Bundesheer eingerichtet und in folge vom ÖAV-Sektion Götzis bereut.

Jeff am Dächle (7-)  in Koblach

Es gibt grundsätzlich von links nach rechts drei Sektoren:

Sektor A (12-30m, links außen)
1. Gehschule (gelb), 2-4
2. Longinus, 4- / 3 / 4-
3. Liliput, 4-
4. One hand´s up, 3
5. Pershing II, 7-
6. Mirage, 6-
7. Graues Wändle, 4+
8. Mafiosi, 6
9. Bierbauch, 6-
10. Fohrenburger, 5+

Sektor B (12-20m, Routen unten)
1. Spatziergang, 2
2. Babyriss, 3-
3. Steriopfeiler, 5+
4. Autobahn, 4-
5. Kamin, 3+
6. Spreizverbot, 6+
7. SL Kante, 6
8. SL, 6
9. Feuerkralle, 7
10. SL Verschneidung, 5
11. Dächle, 6+
12. Toblerone, 7-
13. Finessa, 8+
14. Mon Cherie, 6+
15. After Eight, 7
16. Toffifee, 6-
17. Fingerriß, 5
18. Lilapause, 3

Sektor C (20-30m, Routen vom oberen Band)
1. Zugang zum Band, 3-
2. Go higher, 7-
3. Schuppe direkt, 5-
4. Schuppe rechts, 5-
5. Bohrloch, 6+
6. Schweizerplatte, 8-
7. Technische Projekt, 7+
8. Viper, 7
9. Osterblock, 7
10. Grümpel, 6+
11. La Traviata, 7+
12. Suizid, 7
13. Rosenkavalier, 6+
14. Halbe Sache, 7
15. Hyäne, 8-
16. Mad Max, 8
17. Moonwalker, 7-
Jeff und Bernie in den Routen Halbe Sache (7) und Moonwalker (7-) Danke für die Bilder!
Nebenbei erwähnt: In der mit 7- bewerteten Moonwalker wird so mancher 7- Kletterer sehr tief durchatmen, wenn er endlich den ersten Haken erreicht hat.

18. Niki, 6+
19. Lügenbaron, 7
20. Vergißmeinnicht, 5
21. Fingerkiller, 6
22. Calimero, 7-
23. Doppledach, 7+
24. Schneeaggle, 6+
25. Traubenzucker, 5
26. Friss oder stirb, 7+
27. Cliffhänger, 7
28. Reload, 6+
29. Rösenröt, 7-
30. Brünn, 7+
31. Die Schwarze, 8+
32. Die Gelbe, 7+
33. Götznerriss, 7-
34. So la la, 6+
35. Mehr geht leider nit, 7
36. Geisterdach, 7


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