Ausgangsort: Murg/Parkplatz Murg Ost (350 m)
Anfahrt: Über Sargans zum Walensee. Der Parkplatz liegt an der Ortseinfahrt.
Länge: 27,6 km
Zeit: 3:30 Std.
Maximale Höhe: 1817 m
Höhenunterschied: 1470 m
Einkehrmöglichkeit: Murgsee

Rampenschönheit

Die Murgseen liegen – eingebettet in eine herrliche Gebirgslandschaft – hoch über dem Walensee. Am Ufer des oberen Murgsees findet man ein schönes Ausflugsgasthaus, was sicherlich entscheidend dazu beiträgt, daß das Gebiet bei Wanderern sehr beliebt ist. Biker treten da oben allerdings nicht in Massen auf. Das läßt sich damit erklären, daß sich der Weg sehr ruppig wird und sich intervallmäßig immer wieder sehr steil aufbäumt, sodaß auch gute Fahrer immer wieder aus der Reserve gelockt werden. Ein paar Minuten werden auch die Besten schieben müssen. Diese kurzen Schiebepassagen – die für weniger starke Fahrer recht lang ausfallen können –  sollten aber niemanden von der Tour abhalten. Sie können den positiven Gesamteindruck der Tour nicht schmälern.

Murg: Beschilderung Richtung Murgtal folgend aufwärts zu den Murgseen. Anfangs fährt man auf einem gemütlichen Asphaltsträßlein. Dieses wird später zu einem teilweise sehr steilen und machmal auch ruppigen Güterweg.
Beim Murgsee auf Aufstiegsweg retour zum Ausgangspunkt.

Variante (siehe interaktive Komoot Karte): Starke Fahrer könne das Bike ca. 25. min zum Widdrsteiner Fürggeli hochtragen und dann auf einem für gute Fahrer überwiegend befahrbaren, langen Singletrail nach Üblital abfahren. Nach einer weiteren Abfahrt nach Schwanden kann man dann auf Radwegen und Asphaltstraßen zum Ausgangspunkt zurückfahren.

 

 

Zu den Gestaden der Murgseen

Start: Bahnhof Murg
40% Asphalt – 25% Alpweg – 35% Trail
Kondition: mittel / Technik: mittel / schwer
Schwierigkeit bergab: leicht / mittel / schwer S0 bis S3+
Schönste Zeit: Sommeranfang – Ende Oktober
Einkehr: Berggasthaus Murgsee, Alexandra Nüssler
T. +41 7640 17 417, alexandra@bluewin.ch – www.murgsee.ch

Diese 4-Seen-Runde (Walensee plus 3 Murgseen) ist beinahe ein Geheimtip. Jedenfalls begegnete der Pfadsünder nur dann Bikern, wenn er die selber mitnahm… Landschaftlich indes erste Sahne und gastronomisch mindestens ebenso aussergewöhnlich.

Der asphaltierte Zapfenzieher – Kurz nach dem Bahnhof Murg sticht man auf einem Asphaltsträsschen in sanften Kehren ins immer enger werdende Murgtal. Beim Untere Plätz ändert sich das mit dem „Sanft“ gar plötzlich. Der Asphalt bleibt zwar, aber bis Merlen hoch zeigt sich die Strasse in typischem Zapfenzieher-Look.

Wow-Effekt nach dem Murx – Zudem beginnt die Steigung bis Mornen anzuziehen. Dann noch etwas und noch etwas und noch etwas, bis selbst der E-Motor merkt, dass das ein verfluchter Murx ist. Doch kurz vor Motor- oder Herzinfarkt kommt der Wow-Effekt: Die Steigung gibt etwas ab, und der Blick auf den Murgbachfall ist einfach überirdisch.

Kaloriendefizit ausgleichen – Nun empfiehlt es sich, im herzigen Beizchen beim oberen Murgsee runde tausend Kalorien nachzuladen, denn der Anstieg zur Murgseefurggel hoch und der arg vertrackte Downhill bis Ober Mürtschen (S3+) erfordern etliche Körnchen. Rüber noch bis Robmen auf einem knusprigen Trail, ab dort wird die Strecke tendenziös eher gefällig…

… nämlich bis 25 Prozent – So steil im Schnitt fällt der Bergweg von Robmen via Meerenboden zum Altstafel ab. Dann folgt der Trail mehr oder weniger der Höhenlinie bis Ober Gäsi. Doch abermals geht es tierisch runter übern Katzenboden und das Geissegg nach Mühlehorn. Pipifax dafür der Ausklang (3 km) entlang des Walenseeufers nach Murg zurück.