Ausgangsort: Bregenz/Landesbibliothek (455 m)
Anfahrt: A 14 Ausfahrt Bregenz/Weidach – aufwärts Ri. Bregenz – bei Kreuzung, beim Spar Markt, kurz links und gleich wieder rechts Ri. Fluh bzw. Landesbibliothek – nach kurzem Anstieg bei der Landesbibliothek parken
Alternativer Ausgangsort: Bergstation der Pfänderbahn (Die Anfahrt zur Pfänderbahn Talstation ist in Bregenz gut ausgeschildert.)
Zeit: 1:30 Std.
Höchster Punkt: 1070  m
Höhenunterschied: 615 m
Einkehrmöglichkeit: Ghf. Pfänderdohle
Schwierigkeit: mittel

Kurzbeschreibung

Die Rodeltour kann in zwei selbständige Abschnitte aufgeteilt werden. Der erste führt von Bregenz nach Fluh. In Fluh geht man 300 m auf der Aspahltstraße durch den Ort und steigt dann von dort hoch zum Pfänder. Der untere Teil kann, wie es eben so ist mit Rodeltouren, die im Tal starten, nur sehr selten befahren werden, oder, wie mir ein alteingesessener Bregenzer Rodler sagte, „all hoalig Täg amol“. Es hat meist einfach zu wenig Schnee. Der zweite Teil ab Fluh, das immerhin schon auf 750 m Seehöhe liegt, ist dann doch etwas schneesicherer. Wenn es aber einmal wirklich ausreichend Schnee bis ins Tal hat, sollte man die Gelegenheit beim Schopf packen. 600 Höhenmeter durchgehenden Rodelgenuß findet man nicht oft im Land. Die landschaftlichen Eindrücke sind ungewöhnlich. Manchmal, wenn sich der Wald öffnet, hat man einen herrlichen Ausblick auf den Bodensee, was der winterlichen Rodelpartie einen ganz speziellen Reiz verleiht. Andrerseits ist auch die Rodelstrecke selbst überaus spannend – manchmal richtig steil, sodaß man Tempo machen kann, manchmal mit anspruchsvollen Kurven, in denen man seine technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen kann.
Viele Rodler fahren anstatt auf den Waldwegen auf der Skipiste ins Tal ab. Von den Liftbetreibern wird das nicht immer gern gesehen. Wenn es nicht überhand nimmt, sollte aber auch das kein Problem sein. Allerdings sind die schmalen Waldwege mit ihren Kurven für eingefleischte Rodler ohnehin interessanter als die etwas eintönige Piste, es sei denn man ist noch sehr jung (geblieben). Die Jungen haben ihren Spaß daran, vollgas gerade die Piste runterzubolzen, bis sie Hals über Kopf von der Rodel in den Schnee purzeln. Man kann somit auf der Rodelpiste ganz individuell sein Alter bestimmen.

Streckenbeschreibung

Anstieg: Vom Parkplatz Landesbibliothek (455 m) Beschilderung Ri. Bregenz/Oberstadt folgen. Man geht anfangs fast flach wenige Minuten, bis man bei der Weggabelung „Wasserschloß/465 m“ in einen Güterweg, „unsere“ Rodelbahn, mündet. Nun stets auf breitem Güterweg aufwärts nach Fluh (750 m). Bei Fluh mündet der Weg in die Asphaltstraße. Auf dieser links Ri. Fluh. Nach 300 m, bei beschilderter Abzweigung, aufwärts zum Pfänder. Der Weg endet beim Ghf. Pfänderdohle. Das Gasthaus liegt in einer Senke zwischen der Bergstation der Pfänderbahn und der Bergstation des Pfänderdohle Schlepplifts.
Anstiegsvariante: Wenn man gerne etwas Abwechslung hat und nicht die gesamte Abfahrtsstrecke im Aufstieg gehen will, kann man auf schönen Winterwanderwegen auch über den Gebhardsberg nach Fluh gelangen. Dazu muß man bei der Landesbibliothek nur der Beschilderung „Gebhardsberg“ und später Fluh/Pfänder“ folgen. Das hat auch den Vorteil, daß man an „Hochfrequenztagen“ nicht ständig anderen Rodlern ausweichen muß.

Abfahrt:
Diejenigen, die mit der Bahn hochgefahren sind, fahren erst zum Ghf. Pfänderdohle ab, wo auch der Fußanstieg von Fluh endete. Von der Pfänderdohle geht man am besten zuerst den kurzen Anstieg zur Bergstation des Schlepplifts hoch. Dort auf der Skiabfahrt abwärts. Der Weg geht erst schräg durch den Wald. Dann öffnet sich der Wald ein wenig. Man fährt nun ein kurzes Stück auf einer offenen Piste gerade ein paar Meter abwärts, bis ein Güterweg die Piste quert. Hier die Piste verlassen und auf dem Güterweg links abwärts nach Fluh. In Fluh auf der Asphaltstraße ca. 200 m rechts und dann auf dem Güterweg abwärts Ri. Bregenz. Nun immer dem breiten Güterweg folgend abwärts bis zur Weggabelung Wasserschloß.  Jene, die bei der Landesbibliothek gestartet sind, gehen hier links. Diejenigen, die mit der Bahn hochgefahren sind, fahren hier weiter abwärts zur Talstation der Pfänderbahn.