Fesche Architektur auf 2222 m.ü.M.
5 Std. – Distanz 25 km – Höhenmeter 1823 m

Start: Wangs, Parkplatz der Pizolbahn
20% Asphalt – 20% Alpweg – 60% Trail
Kondition: schwer / Technik: schwer
Schwierigkeit bergab: mittel / schwer bis S3
Schönste Zeit: Sommeranfang – November
Einkehr:
Hotel Furt: – T. +41 8172 32 166, info@hotel-furt.ch – www.hotel-furt.ch
Berghotel Gaffia: – T. +41 8172 31 346, info@gaffia.ch – www.gaffia.ch
Pizolhütte: – T. +41 8130 04 836, pizolhuette_wangs@bluewin.ch – ww.pizolhuette.com

Nachdem die alte Pizolhütte 2002 abgebrannt war, entwarf das Atelier-F in Fläsch ein neues Restaurant aus Holz, dessen klare Linien in dezent abgestimmtem Kontrast zu den umgebenden Bergen stehen. Das lobte die Szene schweizweit in höchsten Tönen. Zu recht!

Achtung, Rampe. Voll fett! – Für den E-Biker sind die 1722 Höhenmeter am Stück bis zur Pizolhütte rauf ein gefundenes Fressen. Für den Analogiker sind sie ein Vorgeschmack auf die Vorhölle. Denn mit jeder Höhenkurve wird es eine Spur steiler. Gnadenlos. Immerhin taucht aber jedesmal genau dann ein Restaurant auf, wenn die Lunge endgültig zu erliegen droht…

Reicht der Panoramablick als Belohnung? – Nachdem man sich von der Furt weg praktisch in der Fallinie hochgerungen hat, dürfte die Maloche angesichts des Panoramas und einer Älplerrösti auf der Terrasse der schmucken Pizolhütte relativ schnell abgehakt sein. Aber lassen wir uns kommod Zeit. Ein zweiter Espresso auf dieser Höhe mundet ausgezeichnet…

Helm auf, Knie- und Ellbogenschoner montieren – Ok, bis zum nächsten Beizchen auf den Laufböden hätten die Schoner im Rucksack bleiben können. Doch ab hier (Pt. 2225) stürzt man garantiert viel entspannter, so man a) tatsächlich stürzt und b) die Protektoren montiert hat. Hoffen wir aber nicht, auch wenn etliche delikate Stellen zu knacken sind.

Der Flow kommt etwas tiefer – Auf rund 1900 m.ü.M. erreicht man das Vilterser Seeli. Das ist so pittoresk, dass eine kurze Rast einfach sein muss. Danach, nun ja, es geht. Doch richtig Laune will für eine Weile nicht aufkommen. Geht aber vorbei, und plötzlich pfeift dir der Fahrtwind wieder ganz schön um die Ohren, so dass dir der Pfadsünder neudeutsch rät: „Keep the rubber down!“

Tipp: Schöne Trailalternative mit wenigen kurzen Schiebestellen – Bettlerweg (S2- S3).
www.komoot.de/tour/52348079