Ausgangsort: Sibratsgfäll/Parkplatz 200 m nach der Kirche (925 m)
Länge: 36,5 km
Zeit: 4:00 Std.
Höhenunterschied: 1300 m
Höchster Punkt: 1530 m
Einkehrmöglichkeit: Bereuters Neualpe (nach dem ersten Steilanstieg); Brunos Hütte (nach dem zweiten Steilanstieg am Gelbhansekopf); Rohrmoos
Besonderheit: Viele Steilanstiege. Die zwei Anstiege zur Bereuters Neualpe sowie zum Gelbhansekopf können umfahren werden. Dafür siehe unten.

Kurzbeschreibung

Die Region im Grenzgebiet zum deutschen Allgäu schaut mit ihren lieblichen Alpen und grünen Hügeln auf den ersten Blick recht harmlos aus. Aber man darf sich nicht täuschen lassen. Auf dieser Runde sind richtige Bergziegen gefragt. Richtig steile Anstiege wechseln sich mit schwierigen Abfahrten ab. Es beginnt gemächlich mit dem Anstieg zur Lustenauer Ries Alpe. Man sollte hier noch ein wenig die Landschaft genießen. Noch hat man Zeit dafür. Auf dem bald folgenden Steilanstieg zu Bereuters Neualpe werden die meisten den Blick kaum mehr vom Weg lösen können. Neben der Steilheit macht einem nämlich auch noch rutschiger Schotter das Leben schwer. Da muß man sich ständig die beste Spur suchen. Auf den Anstieg folgt gleich eine holprige Abfahrt zu Vögels Neualpe. Nach der Überquerung des Sättele dann das nächste schwierige Abfahrtstück. Nach nicht allzu langer Abfahrt folgt der nächste, glücklicherweise asphaltierte Steilanstieg zum Gelbhansekopf. Ich bin wohl noch nicht viele steilere Asphaltanstiege gefahren. Danach geht es wieder holprig abwärts zur Köpfle Alpe. Über die Abfahrt über den Kreuzweg muß man gar nicht reden. Absolut grausig. Eigentlich nicht fahrbar für „Normale“. Danach geht es eine Zeit lang gemächlich der Bolgenach entlang. Aber auf dem Anstieg zur Dinigörgen Alpe warten schon wieder die nächsten sehr steilen Abschnitte. Hat man diese Steilstücke geschafft, kann man die außerordentlich schöne Alplandschaft da oben richtig genießen. Nach kurzer Ruhepause auf dem Weg zur Toniskopf Alpe folgt ein anspruchsvoller Singletrail mit Schiebepassagen hinab nach Rohrmoos. Am Schluß geht es auf der asphaltierten Mautstraße unterhalb der Abbrüche des Ifenmassivs mit einigen Zwischenanstiegen zurück zum Ausgangspunkt. Damit hier kein falsches Bild aufkommt: Wenn in der Beschreibung hauptsächlich auf die fahrerischen Schwierigkeiten hingewiesen wurde, soll hier ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß die Landschaft während der gesamten Runde durchgehend sehr schön ist.

Streckenbeschreibung

Km 0,0/Hm 925:Sibratsgfäll/Parkplatz 200 m nach der Kirche an der Straße nach Rindberg: Auf der Straße aufrärts Ri. Rindberg. Nach 500 m der Mountainbike-Beschilderung folgend in Spitzkehre links aufwärts Ri. Ries Alpen. Nun der Beschilderung folgend aufwärts über Lustenauer Ries Alpe zu Bereuters Neualpe.
(Wichtig! Bei km 3,6 verläßt die Mountainbike-Beschilderung unsere Route.)
Km 5,8/Hm 1530: Bereuters Neualpe: Auf einer anfangs kaum sichtbaren Karrenspur (rechts vom Kreuz) abwärts zu Vögels Neualpe. Wenn die rot/weiß-Markierung links auf einen Wanderweg führt, auf dem Karrenweg bleiben. Die Wege kommen weiter unten bei einer Alphütte wieder zusammen. Abwärts zur Weggabelung „Vögels Neualpe“ (km 7,0/Hm 1410). Bei dieser links aufwärts zum Sättele.
Km 7,5/Hm 1435: Abwärts Ri. Balderschwang/Bodenseehütte.
Km 9,9/Hm 1190: Beschilderte Weggabelung bei Bauernhaus: Rechts aufwärts Ri. Gelbhansekopf. Bei Weggabelung am höchsten Punkt (1437 m) auf holprigem Karrenweg über Köpfle Alpe abwärts Ri. Balderschwang. Schon bald nach der Köpfle Alpe kann man der Beschilderung „Balderschwang ü. Kreuzweg“ folgend steil abwärts fahren oder vielmehr gehen. Auf dem mit riesigen Geröllbrocken übersäten Weg werden wohl nur noch sehr wenige fahren und die werden dabei auch keinen Spaß haben. Ein wirklich häßlicher Weg. Die Alternative allerdings ist ein recht langer Umweg über die Bodenseehütte. Wenn man endlich das Tal erreicht hat, überquert man die Bolgenach und fährt auf der anderen Flußseite auf dem Wanderweg (Güterweg) rechts weiter. Nun auf diesem stets der Beschilderung Ri. Rohrmoos folgen. Nach langem Flachstück verläßt man den Fluß. Der Weg beginnt langsam zu steigen und wird vor der Dinigörgen Alpe (1280 m) dann richtig steil. Bei dieser Ri. Tiefenbach/Rohrmoos zur Toniskopfalpe queren, wo die Abfahrt nach Rohrmoos folgt. Auf Singletrail mit kurzen Schiebepassagen abwärts nach Rohrmoos.
Km 24,0/Hm 1080: Rohrmoos: Auf der Mautstraße mit mehreren kurzen Zwischenanstiegen zurück nach Sibratsgfäll.
Km 36,5: Sibratsgfäll.

Leichtere Varianten

Umfahrung des härtesten Anstiegs, jenem  zur Bereuters Neualpe:
Man fährt nach 500 m nicht hoch zu den Ries Alpen sondern auf Asphalt weiter. Nach 2,3 km, kurz nach dem Ghf. Alpenrose,  der Beschilderung folgend auf  Güterweg links hoch zum Sättele. Die Wege kommen schließlich  bei der Weggabelung „Vögels Neualpe“ wieder zusammen.

Umfahrung des Anstiegs zum Gelbhansekopf:
Bei km 9,9 weiter auf Asphalt abwärts nach Balderschwang und der Bolgenach entlang weiter.  Man trifft dann bei der Wäldle Alpe wieder auf den beschriebenen Weg.