Ausgangsort: Dornbirn/Gütle (530 m)
Anfahrt: wie bei Tour „Kirchle-Rappenlochschlucht“
Länge: 6,7 km
Höhenunterschied: 340 m
Höchster Punkt: 850 m
Zeit: 2:30 Std.
Einkehrmöglichkeit: Ghf. Gütle am Ausgangspunkt
Sonstiges: Der Wassermannsweg erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit und ist
nur sehr erfahrenen Bersteigern mit Klettersteig-Erfahrung zu empfehlen!

Kurzbeschreibung

Der Wassermannsweg ist eine spektakuläre Möglichkeit, um zur Spätenbachalpe zu gelangen. Man durchquert erst die Rappenlochschlucht zum Staufensee, wandert dann auf einem markierten Wanderweg steil aufwärts Ri. Spätenbachalpe und zweigt schließlich auf den Wassermannsweg ab, der hoch über der Schlucht der Dornbirner Ach auf einem sehr ausgesetzten, versicherten Steig zur Spätenbach Alpe führt. Wie auch der Weg durchs Faientobel
darf dieser Weg nur von schwindelfreien, trittsicheren, geübten Bergwanderer begangen werden. Der Abstieg verläuft auf breiten Wegen.

Route

Durch die Rappenlochschlucht zum Staufensee. Hier aufwärts Ri. Karren. Man wandert auf einem steilen Fußweg aufwärts und erreicht bald einen Güterweg, dem man der Markierung folgend weiter links aufwärts Ri. Spätenbach Alpe folgt. Nach einiger Zeit – auf einer Höhe von 780 m – zweigt ein guter, mit Holzstämmen befestigter Güterweg links ab. Auf diesem zu dem nahen Kraftwerk, bei dem der Güterweg endet. Unmittelbar vor dem Werk auf einer Holzleiter einige Stufen aufwärts und auf dem Fußweg weiter. Das Weglein wird nun sehr schmal und verläuft in der Folge unter Felsen hoch über der Schlucht der Dornbirnerach. Nach einem kurzen Abstieg – nach dem Klettergarten – geht man den Trittspuren
folgend etwas aufwärts zu einer Einhöhlung im Fels. Danach kurz über eine Leiter aufwärts und entlang versicherter Wege zum Ende der Felsen. (Wichtig: Die Abzweigung in die Einhöhlung kann leicht übersehen werden. Wenn man nach dem oben erwähnten kurzen Abstieg etwas weiter abwärts gehend zu einer Eisenleiter gelangt, ist man zu weit gegangen. Man darf sich nicht von den den schmalen Weg nach der Eisenleiter begleitenden Seilen verführen lassen. Dieser „Weg“ läuft nach wenigen Metern aus. Nur die verwegenen, die nicht besonders an ihrem Leben hängen, gehen hier weiter. An dieser Stelle einen Gruß an Gabi J. Der Wirt der Spätenbach Alpe hat ihr nicht geglaubt, daß sie da weiter gegangen ist, und ist mit ihr zur Ausstiegstelle gewandert, um ganz sicher zu sein, daß sie nicht beim Normalanstieg rausgekommen ist.)
Am Ende des Felsenwegs durch Wald und über Wiese aufwärts zur nahen Spätenbach Alpe. Von dieser der Beschilderung folgend auf dem Güterweg zurück ins Gütle.


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