Ausgangsort: Sibratsgfäll/Ortsmitte  (925 m)
Zeit: 1:00  Std.
Höchster Punkt: 925  m
Tiefster Punkt: 860 m
Höhenunterschied: 65 m
Länge: 3 km
Verlängerung: Der tiefste Punkt des Tobelrundwegs ist der Startpunkt der Rundwanderung Subersach Wasserfall – Ställersteig. Man kann die beiden Runden somit gut kombinieren. (Gesamtlänge 13 km/Höhenunterschied: 365 m)


Kurzbeschreibung

Der Tobelrundweg ist eine kurze Wanderung bei Sibratsgfäll. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß viele dieser Dorfwege eher touristische Alibi-Aktionen sind, die etwas lieblos kreuz und quer durch die Gegend geführt werden, ohne daß sich die Route durch irgendwelche besondere landschaftliche Reize aufdrängen würde. Man will den Touristen ja etwas bieten. Das gilt für den Tobelrundweg definitiv nicht. Diese kurze Runde ist durchwegs attraktiv und kann jedem, der in der Gegend ist, wärmstens anempfohlen werden. Schon gleich zu Beginn führt der Weg einem Bächlein entlang abwärts ins Tobel der Subersach. Der Weg mündet, nachdem man über eine Wiese steil abwärts gegangen ist, in eine Asphaltstraße, der man weitere 500 m abwärts folgt. Diese 500 m auf Asphalt sind aber auch schon die einzige Schwachstelle dieser Runde. Bald gelangt man ans idyllische Ufer der Subersach, der ein kleines Weglein, das mit viel Liebe und Sorgfalt angelegt worden ist, für einige Zeit folgt. An morastigen Stellen wurde der Weg mit dicken Holzspänen ausgelegt, damit man auch wirklich mit sauberen Schuhen wieder nachhause kommt. Da haben sie sich wirklich etwas angetan, die Sibratsgfäller. Wirklich schön gemacht. Wenn man die Subersach wieder verläßt, steigt man auf Güterwegen, von denen man eine schöne Aussicht auf die umliegenden Berge hat, wieder hoch ins Dorf.

Streckenbeschreibung

Der Tobelrundweg ist durchwegs gut ausgeschildert. Von der Kirche geht man ein kurzes Stück auf Asphalt abwärts und trifft auch gleich auf eine Weggabelung, bei der der Tobelrundweg in beide Richtungen ausgeschildert ist. Wenn man den Weg so, wie oben in der Kurzbeschreibung geschildert, gehen will, hält man sich hier rechts. Nun einem Bächlein entlang und über Wiesen bzw. auf Asphalt abwärts ins Tobel. Knapp vor dem tiefsten Punkt der Asphaltstraße verläßt der ausgeschilderte Rundweg diese nach rechts zum Ufer der Subersach. Nun folgt der schönste Teil, flach dem Fluß entlang. Danach auf Güterwegen, am Schluß auf Asphalt aufwärts zum Ausgangspunkt.