Östliche Eisentaler Spitze (2753m)




Ausgangsort: Klösterele Parkplatz der ASFINAG (nach dem Tunnell rechts ausfahren dann links und gleich wieder links zum Parkplatz) Anfahrt: Über die A 14 bis Ausfahrt Klösterle (Langen) / Arlberg Höhenunterschied: 1600 Hm Gehzeit: 4:30 Stunden Exposition Aufstieg: Nord, West, Süd Ausgesetzte Stellen: nein (max. Hangneigung 40°) Schwierigkeit: schwer (Gletscher aber keine Spalten) Lawinengefahr: mittel-hoch Jahreszeit: Dezember – April Tipps & Infos: Skitouren-Paradis.com (Alternativer Aufstieg über Reutlinger Hütte…)



Eine Prachttour im Verwall

Tourenhighlights auf Vorarlberger Seite der Verwallgruppe sind durch Aufstiegshilfen von Stuben und Wald aus relativ leicht zu erreichen und somit während den Betriebszeiten der Skilifte gut frequentiret. So auch die östliche Eisentaler Spitze 2753m, welche von den Sonnenkopfbahnen gegangen als Überschreitung mit deutlich weniger Aufstiegsmetern zu erreichen ist. Wir jedoch genießen dieses prächtige Tourenziel und dessen traumhaft schönen Skitourenhänge in vollen Zügen ab der Talsole in Langen.

Der Start beginnt dabei in Langen 1165m im Bereich der Autobahnmeisterei (Parkplatz der Asfinag). Im ersten Teil des Aufstieges geht es auf dem Forstweg in Richtung Nenzigast Alm 1476m. Das Gelände im Nenzigast Tal wird ab der Alpe stetig imposanter. Wir halten uns dabei im Aufstieg an die orographisch rechte Talseite. Dort erreicht man am Talende die Hänge auf der rechten Seite und folgt hier meist der Aufstiegsspur über mehrere durchschnittlich 30-35° Hänge schließlich das Firnbecken des Östlichen Eisentalergletschers. Über diesen kann man nach wie vor recht einfach und sicher zum Gipfelaufbau der Östlichen Eisentaler Spitze 2753m gelangen. Auf den letzten Metern ist dann nochmals der obere Teil der steilen, südexponierten Gipfelflanke zu queren. In Summe sind somit im Aufstieg zahlreiche sehr lawinengefährdete Hangpartien zu überwinden.

Nach der letzten Hangquerung ab Sattel zum Gipfel steht man auch schon nach 1600 Hm/ca.4:30Std. am Gipfel. Der Rückweg ist mehr oder eniger gleich, je nachdem wo die schönsten Powderhänge zu finden sind. Zurück durch das Eisental und weiter über die tollen, aber ebenfalls steilen Hänge hinab ins Nenzigast Tal und zurück zum Auto.



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