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Alle guten Dinge sind drei

Ende August konnten Sebastian und ich eine lang geplante Tour realisieren. Der morgendliche Blick auf die Berge war alles andere als erfolgversprechend und ich war sehr skeptisch ob dieser Berg im 3te

Am Ende wurden wir mit einer der besten Fernsichten (incl. 360° Pornopano) die ich je in den Bergen erlebt habe, einer Abfahrt genau nach unseren Wünschen und dem Glücksgefühl ein kleines Bergabenteuer erfolgreich abgeschlossen zu haben, mehr als belohnt! In unserer Gegend gibt es nicht viele 2700m hohe Berge, und noch weniger die mit dem Bike befahrbar sind, wir haben einen neuen gefunden und werden sicher wiederkommen!

Aber lest und seht die ganz Story:    Diese Tour hatte schon 2mal davor geplant/vorgenommen, doch aufgrund widriger Umstände wollte es beide mal nicht klappen:  Um auf diesen Berg zu kommen brauchte ich 3 Anläufe,

1. Zuerst hab ich fast eine Stunde verschlafen, dann hat mein Bike am Sonntag morgen um 7 kurzfristig etwas gebockt und ich war um diese Zeit einfach nicht motiviert zu schrauben um dann in der Hitze zu biken und hab mich dann für einen Badetag entschieden.

2. Auf der Fahrt zum Startort, fängt es aus heiterem Himmel, und völlig ungeplant an zu regnen. Auch am Start unserer Tour hängen verdächtig dunkle Wolken über dem Haupt- und über dem von uns geplanten Seitental. So haben wir die Tour gecancelt, es war uns zu unsicher, da die Tour für die nächsten ca. 5h keinen Unterstand bietet und am späten Nachmittag bei Gewitter ist niemand gern auf über 2500m, oder? Mit dem umplanen auf eine dank Lift entspannte und viel kürzere Tour lagen wir goldrichtig, nur 10min später erleben wir, zum Glück aus trockenem Unterstand einen kurzen aber heftigen Schauer. Einen neuen, nach kurzer Zeit sogar wieder trockenen und spassigen Trail hatten wir zum versöhnlichen Abschluss dann auch noch.

Langsam hat es mich dann doch ein wenig gefuxt. So habe ich den Entschluss gefasst, bei der nächsten Hochtour geht’s auf den Gipfel und wenn es dann nicht klappt oder was „dazwischen“ kommt, wird er auf die nächste Saison verschoben.

Beim 3. Versuch, nur 2 Tage später, habe ich auch lange selber nicht dran geglaubt, der Kälteeinbruch 24h zuvor hatte Schnee bis auf 1600m gebracht. Am Vortag der Tour war ich wandern auf einem Berg mit 1870m Seehöhe, oben angekommen habe ich meinen ersten Schneemann der Saison 11/12 gemacht und auch das vorstellen von diversen Freeridelines mit dem Board viel mir erschreckend leicht. Aber vor allem war in mir ein grosses Fragezeichen, welche Schneehöhe liegt weiter oben (>2500m)?, wie viel davon schmilzt in den ersten Sonnenstunden?, ist der Weg bei Schneematsch und viel