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Hohe Kugel über Äuelegrat (1645 m)

Aktualisiert: 13. Jan. 2021





Ausgangsort: Hohenems/Ledi (470 m) Anfahrt: Hohenems Ortsmitte, beim Rathaus, aufwärts Ri. Schuttannen/Emsreute – bei folgender Abzweigung rechts bleibend (nicht Ri. Emsreute) geradeaus aufwärts bis zum Ende der befahrbaren Straße beim Schützenheim Ledi Zeit: 4:00 Std. Höhenunterschied: 1180 m Einkehrmöglichkeit: Emser Hütte, Millrütti, Alpe Gsohl Besonderheit: Der Äuele Grat ist ein alpiner Steig. Bergerfahrung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind unbedingt erforderlich.

Kurzbeschreibung

Alle Wege führen auf die Hohe Kugel – zumindest aus dem mittleren Rheintal -, so könnte man meinen, wenn man an einem schönen Herbsttag auf den Gipfel kommt. Da darf man sich nicht wundern, wenn man 50 und mehr Leute antrifft. Es ist auch wirklich so: Von überall führen Wege zur Kugel  – von Fraxern und Götzis, von Hohenems und Ebnit. Aber wohl kaum einer wird so wenig begangen wie der über den Äuelegrat, und kaum einer ist so wenig bekannt wie jener. Am Äuelegrat findet man fast nur Einheimische, und die eher selten. Das kann man unschwer schon am Einstieg erkennen. Das sind höchstens ein paar unauffällige Trittspuren, die da in den Wald führen. Es gibt keine Beschilderung und auch sonst keine Anzeichen, die auf einen Weg hindeuten. Dem entsprechend trifft man am Äuelegrat auch selten auf andere Wanderer. Das mag auch daran liegen, daß der Weg recht anspruchsvoll ist. Auf dem schmalen Grat sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingte Voraussetzungen. Vor allem bei Nässe ist der Grat wegen des rutschigen, lehmigen Bodens unangenehm zu begehen. Man sollte für den Äuelegrat auch ein wenig Gespür für die Wegfindung mitbringen. Markierungen findet man keine. Allerdings kann man die Wegspuren – eben mit etwas Gespür