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Mid Season Tour

oder der ganz lange Tag

Nach meinen Berichten zum Saisonabschluss 2010 und dem Auftakt in diese Bikesaison, wäre es turnusmässig an der Zeit das ich wieder einen Bericht mache!

Der Plan:

Nach Feierabend noch 1200hm Auffahrt und Aufstieg um dann wieder 2000hm runterzutrailen und zu flowen!  Nachdem die gemeinsame XITRAIL-Sonnwendtour aufgrund eines echt imposanten Gewitters ein abruptes und deutlich zu frühes Ende gefunden hat, war ich noch ein wenig unzufrieden über meine Nutzungsrate der langen Tage. Darum ein neuer Anlauf und dieses mal gleich richtig hoch hinaus, zwar kein Gipfel dafür ein Joch auf 2400m war unser Ziel.  Aufgrund eines Logistikproblems dürften wir gleich mit zusätzlich 400hm steiler Forstpisten starten. Bei immer noch ca. 30°C kommt das    Warmfahren schon eher einem Saunagang gleich.  Anschliessend ging es auf einem superflowigen, Pumptrack ähnlichen Trail am Hang entlang. Ganz vergessen hatten wir, das auch dieser Trail noch einige, eher giftige Uphill Sequenzen beinhaltet. In Summe waren die 150hm hoch und 300hm runter dann aber doch eine sportliche Angelegenheit von ca. 45min.

Doch für uns war das alles nur das Vorspiel, auch die Sonnenterasse von Thomas kann uns nicht zum verweilen einladen. Von hier aus gehen Wege und Steige in 6 Richtungen ab und heute werde ich den letzten, für mich noch unbekannte in Nordrichtung kennenlernen.

Nach einem fast ebenen Start, auf dem wir sogar noch schieben können, wird das Bike sehr bald auf den Schultern liegen und dort auch für die nächsten 650hm bleiben. Schon hier zeigt sich das der Weg eine einzige, fast durchgängige Trialprüfung ist, ich denk mir nur, das wird Arbeit!

Die Landschaft ändert sich von einem Schritt zum nächsten, gerade noch ein gemütlicher Wiesenhang incl. erdigen / wurzligen Trail geht es direkt über eine meist steile, immer sehr lose Steinwüste. Eben genau wie es zu einem deftigen Bikegelände im Hochgebirge gehört.

Schon bald werden die Gespräche weniger, Gedankenversunken steigen wir fast stoisch und mit endlich mal gleichbleibenden, pulsschonenden Tempo, unserem Ziel entgegen. Tragen ist einfach die „sinnvollere“ Aufstiegsmethode. Die Gedanken kreisen wohl immer um die 2 Hauptthemen,  a)  die bevorstehende Abfahrt: geht das?, welche Linie?, wie viel oder eher wenig Grip hat der lose Schotter? mit oder ohne spotten?……….  b) die atemberaubende Landschaft um uns herum, links und rechts werden wir von senkrechten Felswänden flankiert. Diese gehören zu den bekanntesten Gipfeln der ganzen Gebirgskette. Dazu die Ti