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Naturschutzgeb. Spitzmäder

Ausgangsort: Montlingen/Kartbahn (415 m) Anfahrt: A 13 Ausfahrt Kriessern – Ri. Montlingen – Ca. 1,5 km nach dem Kreisverkehr, bei dem man nach Montlingen abbiegt, erreicht man ein Industriegebiet. Dort befindet sich eine Kartbahn, bei der man untertags parken kann. Der eigentliche Einstieg in die Wanderung befindet sich schon knapp 250 m vor der Kartbahn, bei einem abzweigenden Güterweg (Fahrverbotstafel/zweiter Güterweg ab Kartbahn). Man kann das Auto auch hier am Straßenrand abstellen. Länge: 7 km Höhenunterschied: 0 m Zeit: 1:20 Std.

Kurzbeschreibung

Im Gebiet zwischen den Orten Kriessern, Montlingen und Altstätten befindet sich das Naturschutzgebiet Bannriet/Spitzmäder. Es handelt sich dabei um eine Riedlandschaft, in der früher industriell Torf abgebaut wurde. Diese “Torfbewirtschaftung” verhinderte eine intensive landwirtschaftliche Nutzung und die damit einhergehende Entwässerung des Gebiets. Deshalb findet man hier noch viele Feuchtgebiete, Wassertümpel und Weiher, die zahlreichen Vögeln, u.a. den Weissstörchen, als Brutplätze dienen. Am Wegrand kann man auch alte Torfhäuschen und handgestochene Torfschollen sehen und erhält so einen Einblick in ein altes Rheintaler Handwerk. In Spitzmähder steht am Rande eines Feuchtgebiets ein hoher Beobachtungsturm, von dem man die Tierwelt des Riedgebiets beobachten kann. Die hier gewählte Route durch das Riedgebiet ist eine sehr willkürliche. Bei der Vielzahl an Wegen kann sich jeder nach Belieben eine Runde nach eigenem Gutdünken zusammenstellen. Nachtrag: Bei meinem letzten Besuch konnte man keine gestochenen Torfschollen mehr sehen, und in den Torfhäuschen gab es keine Gerätschaften mehr. Dafür hatten die Störche ihr Nest beim Aussichtsturm bezogen.

Bei meinem ersten Besuch konnte man noch die gestochenen Torfstollen am Wegrand sehen.